12.12. TAZ am Wochenende: Mehrere Artikel zur Klimakrise

Administrator (Reinhard_net) on 12/12/2020

Die Wochenend-TAZ hat einige interessante Artikel zur Klimakrise veröffentlicht.

Die Wochenend-TAZ hat einige interessante Artikel zur Klimakrise veröffentlicht.

Auf Seite 5 ist ein Interview mit Annalena Baerbock veröffentlicht worden. Sehr lesenswert!

Aus Enttäuschung über die Grünen wollen einige Ak­ti­vis­t*innen jetzt auf eigenen Klimalisten antreten. Fürchten Sie, dass sie Ihnen die am Ende entscheidenden Prozente klauen werden?
Nein. Im Gegenteil: Eine aktive Zivilgesellschaft ist wichtig für eine Demokratie, und Reibung erzeugt auch immer wieder neue Kraft. Ich glaube, dass uns der Diskurs mit der Klima­bewegung weiterbringt. Aber am Ende werden Gesetze dann durch parlamentarische Mehrheiten geändert. Deswegen streite ich für starke Bündnisgrüne in den Parlamenten und werbe auch in der Klimabewegung dafür.

https://taz.de/Annalena-Baerbock-ueber-Kanzlerinnenamt/!5734264/


Gleich auf der nächsten Seite folgt ein Artikel: "EU vermeidet Klima-Blamage". Außer dem Kommentar von Greta Thunberg gibt es da nichts Neues zu lesen:

Die Ziele des Pariser Weltklimaabkommens, die Erderhitzung bei deutlich unter 2 und möglichst bei 1,5 Grad zu halten, rücken damit zumindest theoretisch in Reichweite.
Für die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg reicht das nicht – sie will praktische Erfolge sehen. Die von ihr initiierte Bewegung Fridays for Future hatte für Freitag wieder zu globalen Protesten aufgerufen. „Wir können so nicht weitermachen“, twitterte sie. „Es ist Zeit, von weit entfernten Klimaneutralitätszielen zu verbindlichen, jährlichen CO2-Budgets zu kommen“, so Thunberg.

https://taz.de/Regierungen-verschaerfen-Klimaziel/!5734334/


Auf Seite 10 ist dann ein Artikel "Wissenschaft im Abseits" zu lesen. Hier ist besonders der letzte Absatz für uns interessant:

Diese Kurzsichtigkeit, mit der wissenschaftliche Erkenntnisse von der Politik ignoriert werden, gibt es auch in anderen Bereichen, etwa beim Klimaschutz. Auch dort gilt: Wenn notwendige Entscheidungen aufgeschoben werden, erhöht das am Ende sowohl das menschliche Leid als auch die finanziellen Kosten. Hier wie dort muss die Politik endlich den Mut finden, wissenschaftliche Fakten ernst zu nehmen, statt sie aus Angst vor Lobbyisten, Opportunisten und Wissenschaftsleugnern so lange zu ignorieren, bis die Schäden unübersehbar sind.

https://taz.de/Vor-dem-neuen-Coronalockdown/!5734344&s=Wissenschaft+im+Abseits/


Auf Seite 11 folgt dann noch "Papiertiger mit Biss". Leider wird die online Version des Artikels vermutlich erst morgen veröffentlicht.

Rund um das unvollkommene Abkommen sind gut funktionierende Echokammern entstanden: Eine Armee aus Thinktanks und Forschungsinstituten treibt die Politik mit immer neuen Studien und Berechnungen vor sich her. Große Finanzinstitute wie Weltbank, Währungsfonds und öffentliche Banken stimmen in die Warnungen ein und weisen darauf hin, dass Wind- und Sonnenenergie häufig rentabler ist als Kohle. Auch der Papst mahnt zur Sorge um das „gemeinsame Haus“. Die Medien greifen diese Themen auf und verstärken sie. Sichtbare Katastrophen wie die großflächigen Waldbrände in Australien, Kalifornien und Sibirien, das Schmelzen des arktischen Eises und die Dürresommer machen aus dem abstrakten Klimawandel eine Katastrophe, die unter die Haut geht.

https://taz.de/5-Jahre-Pariser-Klimaschutzabkommen/!5734348/

Als PDF-Datei findest Du ihn hier.

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